„Der wahrhaft christliche Mensch ist ein wahrhaft sich bildender Mensch.
Aber wohlgemerkt: Nicht die christliche Gesinnung genügt,
sondern von christlicher Gesinnung getragenes
Wissen und Handeln sind unerlässlich.“

Dr. Franz Röhr

Über uns

Das Franz-Röhr-Bildungswerk e.V. ist ein Schulungs- und Bildungswerk christlich-sozialer Prägung. Seine Aufgaben bestehen darin, Arbeitnehmern staatsbürgerliche, gesellschafts- und wirtschaftspolitische Schulungen anzubieten und Bildung zu vermitteln, um sie zu verantwortungsbewussten Mitarbeitern in Gesellschaft, Staat und Wirtschaft heranzubilden sowie ihre berufliche Perspektiven durch Aus- und Fortbildung zu entwickeln und zu fördern.

Wegen des interkonfessionellen Charakters vertreten wir in der Schulungs- und Bildungsarbeit grundsätzlichen die Auffassungen, beiden Konfessionen gerecht werden zu wollen.

 

Der Vorstand des Franz-Röhr-Bildungswerkes e.V. setzt sich derzeit wie folgt zusammen:

  • Vorsitzender: Reiner Jahns
  • Stellv. Vorsitzender: Sebastian Scheder
  • Beisitzer: Gabriele Bläsing-Haufe und Thomas Grohs
  • Kassenprüfer: Karsten Ristow und Hans Schalk

 

Namensgeber

Der Name des Bildungswerkes erinnert an das Leben und Wirken einer großen Persönlichkeit in der Geschichte der christlichen Gewerkschaften in Deutschland.

Dr. Franz Röhr wurde am 8. Februar 1888 auf einem kleinen Bauernhof im westfälischen Ennigerloh geboren. Unter Entbehrungen und Opfern der ganzen Familie kämpfte er sich zum juristischen Studium durch, das er mit dem Staatsexamen und dem Erwerb des Doktortitels abschloss. Nach einer vorübergehenden Tätigkeit im Staatsdienst folgte er seiner ursprünglichen Lebensphilosophie:

Als er den christlichen Gewerkschaftsführer Adam Stegerwald kennenlernte, gab er die Sicherheit der Staatskarriere auf, um dessen persönlicher Berater zu werden. Er folgte seinen erzieherischen und volksbildnerischen Begabungen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Theodor Brauer formte er in Königswinter die Bildungsstätte „Unser Haus“, heute „Adam-Stegerwald-Haus“, zum geistigen Mittelpunkt einer Arbeitergeneration, von deren Erbe und Tatkraft noch unsere heutige Zeit zehrt und lebt.

Dr. Franz Röhr starb am 6. März 1934. Die brutale Gewalt der damaligen Machthaber hatte den feinfühligen Erzieher in den Winkel der Enttäuschung gedrängt. Ohne die Freiheit der Lehre wurde der Lehrer zum stummen Mahner.